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Die Rechnungen, welche die Gemeinde damals zu bezahlen hatte, lauteten jeweils über Reichstaler. Der Reichstaler wurde in 24 Gute Groschen zu je 12 Pfennigen gerechnet. Vielfach wurde aber auch noch der Mariengroschen gerechnet. Danach hatte der Taler 36 Mariengroschen zu je 8 Pfennigen. Aus dem Beleg des Schmiedemeister Kahle für die Jahre 1814/15 geht hervor, daß die Gemeinde sämtliche Instandsetzungsarbeiten an dem Pfarrhause auszuführen hatte. Der Schmied berechnet sich sogar für das eiserne Geschirr, das in der Küche und dem Backofen gebraucht wurde, seine Auslagen und den Arbeitslohn.

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