Förste - Ührde
 
Charakteristik: Rundwanderung
Wegemarkierung: überwiegend
gpx-download: kww-foerst-uehr.zip
Gesamtstrecke: ca. 19 km
Wanderdauer: ca. 6 Std.
Ausgangspunkte: Förste
Ührde

Empfohlener Wanderverlauf:

Die Rundtour ist ganzjährig gut begehbar, wegen des Laubwaldes im Lichtenstein ist die Zeit des goldenen Herbst­laubes und die Zeit der Frühjahrsblüher am schönsten
Zu empfehlen ist der Start Ihrer Wanderung in Förste am „Anfang“ des nördlichen Karstwanderweges bei der „Grafenquelle“. Gleich nach dem großen Quellteich geht es linker Hand in die Ortslage Förste vorbei am Gasthaus „Zum schwarzen Bären“. Der Weg führt später hinaus in die Feldmark. Hier werden Sie bereits vom ca. 262 m hohen „Lich­tenstein“ begrüßt. Der Karstwanderweg führt im weiteren Verlauf auf seine Kuppe aus Unterem Bundsandstein. Sie gelangen in einen Karstbuchenwald. Unter den hohen Laubkronen wachsen am Boden ausnehmend viele wertvolle Bodenpflanzen die im Frühjahr den Waldboden in einen blühenden Teppich verwandeln.
Vorbei am verschlossenen Eingang der „Lichtensteinhöhle“ (Na­tur- und Kulturdenkmal) steigen Sie nach ca. 300 m links hinauf in den Wald. Sehr tiefe Erdfälle begleiten Sie auf beiden Seiten während des Anstiegs. Nach einigen hundert Metern können Sie die aufgestellten Ruhebänke bei der „Burgruine Lichtenstein“ zu einer Rast nutzen oder die vereinzelt zu findende Mauerreste besichtigen. Vorbei an den Erdfällen des Bauernberges sehen Sie linker Hand einen Steinbruch. Über 60 m beträgt hier die Mächtigkeit des Gipses. Hier wurden vereinzelt kleine Höhlen angeschnitten, die aber im Zuge der Abbautätigkeiten verschwanden.
Nachdem die Bundesstrasse 241 vorsichtig überschritten ist, geht es entlang der Erdfallreihe „7 Kammern“ bis Sie schließlich Ührde erreichen. Hier besteht die Möglichkeit zu einer Rast im „Landgasthof Sindram“. Hinter Ührde muss nun der südliche Karstwanderweg links aufsteigend, vorbei am Steinbruch Ührde (sehenswerter episodischer Steinbruchsteich) verlassen werden um, durch einen rechter Hand grandiosen Harzblick entschädigt, die wüste Dorfstätte Möttlingerode zu erreichen. Vorbei am „Feldbrunnen“ treffen Sie dann auf den nördlichen Ast des Karstwanderwegs. Dieser zieht sich entlang der Steilwand, die der Fluss Söse entstehen ließ. Steinbrüche im Tage- und Untertagebau haben das ursprüngliche Aussehen verändert. Von hier haben Sie eine schöne Aussicht auf die Kreisstadt Osterode am Harz.
Die Befestigungsanlagen der schon bronzezeitlichen Pipinsburg sind heute nur noch als grasbewachsene Wälle kenntlich. Ihre erste urkundliche Erwähnung stammt aus dem Jahre 1134. Bei Ausgrabungen wurden drei Hauptbesiedlungsperioden mit umfangreichen und vielgestaltigen Funden an Keramik, Schmuck- und Gebrauchsgegenständen festgestellt. Der Routenverlauf führt Sie weiter zu Ihrem Ausgangspunkt der Wanderung an der Grafenquelle.

Höhenprofil bei Wanderung in nördliche Richtung


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